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red hand day 2012
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Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten
Macht mit beim Red Hand Day am 12. Februar!
Baustein 1
6. Februar 2012 - Am 12. Februar ist Red Hand Day. So wird der offizielle Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten genannt. Der Red Hand Day soll alle Menschen weltweit daran erinnern, dass in einigen Ländern Kinder immer noch als Soldaten missbraucht werden. Die rote Hand ist das Symbol des Jahrestages, der in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfindet.
Macht mit beim Red Hand Day!

- Setzt ein Zeichen am Red Hand Day!
Wenn Ihr ein Zeichen setzen wollt gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten, dann macht mit beim Red Hand Day! Macht mit roter Farbe einen Handabdruck auf einem Stück Stoff oder Papier. Setzt darunter Euren Namen und die Forderung "Stopp! Kein Einsatz von Kindern als Soldaten!" Erzählt auch Euren Freunden, Familien, Mitschülern und Lehrern von der Aktion. Versucht möglichst viele rote Hände zusammen zu kriegen. Die gesammelten Handabdrücke könnt Ihr dann an den Bürgermeister Eurer Stadt oder andere Politiker in Eurem Ort übergeben. Sie sollen sich in Eurem Namen dafür einsetzen, dass sich Deutschland gegen den Einsatz von Kindersoldaten stark macht.
Wenn Ihr Fotos von Eurer "Roten-Hand-Aktion" habt, dann ladet sie hoch unter www.redhandday.org oder www.aktion-rote-hand.de. Alle Informationen findet Ihr in dem Flyer Deine Hand zählt (PDF). Gerne könnt Ihr Euch mit Eurer Roten-Hand-Aktion auch beim JuniorBotschafter-Wettbewerb 2012 bewerben. Einsendeschluss ist der 31. März.
Kindersoldaten sind Opfer und Täter zugleich
Ishmael Beah...
... ist ehemaliger Kindersoldat aus Sierra Leone. Er erzählt: „In meinem Gehirn hatte sich nicht nur ein Schalter umgelegt, als ich das erste Mal jemanden getötet hatte, sondern ich hatte auch jeden Gedanken daran, jegliches Schuldgefühl ausgeschaltet – jedenfalls schien es so.“ In seinem Buch „Rückkehr ins Leben. Ich war Kindersoldat“ schildert er seine traumatischen Erlebnisse. Mehr
Manche von ihnen sind erst sieben oder acht Jahre alt. Sie werden mit Drogen vollgepumpt und dazu gezwungen, mit Waffen auf Menschen zu schießen. Kindersoldaten erleiden ein schreckliches Schicksal. Oftmals sind sie Mitglieder bewaffneter Gruppen in Ländern wie zum Beispiel Afghanistan, Kongo, Irak, Kolumbien, Nepal, Somalia, Sudan oder Tschad. Kinder und Jugendliche sind sehr leicht zu beeinflussen. Sie hören auf das, was Erwachsene ihnen befehlen. Viele Kindersoldaten haben keine Eltern mehr und leben auf der Straße. Sie sind arm, gehen nicht zur Schule und schließen sich deshalb kriegerischen Truppen an.
Kindersoldaten sind Täter, weil sie Menschen umbringen. Gleichzeitig sind sie Opfer, weil sie zu ihren Taten von anderen gezwungen werden. Die schrecklichen Erlebnisse im Krieg und Kampfeinsatz hinterlassen nicht nur Narben an ihren Körpern, sondern auch in ihren Seelen. Nach ihrem Einsatz als Soldaten sind die Kinder vielfach abhängig von Drogen, sie leiden unter Alpträumen und psychischen Störungen. Ohne Hilfe finden sie sich in einem normalen Alltag nicht mehr zurecht. In den Augen der Gesellschaft gelten sie als Mörder und werden nicht selten von ihrer eigenen Familie und Dorfgemeinschaft abgewiesen.
UNICEF hilft, Kinder aus bewaffneten Truppen herauszuholen und sie zurück in ihre Gemeinschaft zu bringen. In speziellen Jugendzentren werden die Kinder dann mit Medikamenten versorgt und von Psychologen betreut, um ihre schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten. Macht auch Ihr Euch stark und setzt Euch dafür ein, dass es weltweit keine Kindersoldaten mehr geben soll.
Bilderstrecke: Kindersoldaten - Opfer und Täter zugleich
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jubo-aktionen
Beim letzten JuBo-Wettbewerb gab es einige Aktionen zum Red Hand Day:
Startet auch Ihr eine Aktion gegen den Einsatz von Kindersoldaten und werdet UNICEF-JuniorBotschafter 2012! Jetzt anmelden




















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