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überschwemmungen in pakistan

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Pakistan: Zwei Mädchen in einem Notlager tragen große Flaschen mit Trinkwasser. Foto: UNICEF.

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Millionen Kinder brauchen Hilfe

Baustein 2: 31. August 2010

31. August 2010 - Durch die Überschwemmungen in Pakistan breiten sich immer mehr Krankheiten in den betroffenen Gebieten aus. Immer mehr Kinder sind dadurch in Gefahr. Das größte Problem ist: Es gibt nicht genug sauberes Trinkwasser. Und die hygienischen Bedingungen sind sehr schlecht. Beides kann Durchfall verursachen und bringt die Kinder in Lebensgefahr. 

UNICEF dehnt deshalb seine Unterstützung in Pakistan so schnell wie möglich aus. Eins der wichtigsten Ziele von UNICEF ist es zu verhindern, dass sich in Pakistan Seuchen ausbreiten. 

 
 

Die Not der Menschen in Pakistan: Ein paar Zahlen

  • Schätzungsweise mehr als 8 Millionen Kinder und Jugendliche leiden unter den Folgen der Überschwemmungen.
  • 3,5 Millionen von ihnen brauchen Hilfe, um zu überleben.
  • 800.000 Menschen sind durch die Wassermassen und zerstörte Straßen noch weitgehend von Hilfe abgeschnitten. 
  • 800.000 Kleinkinder (Mädchen und Jungen unter 5 Jahren) benötigen dringend Zusatznahrung. Außerdem auch 1,2 Millionen schwangere Frauen und stillende Mütter
  • Noch 1,5 Millionen Kleinkinder brauchen Impfschutz gegen gefährliche Infektionskrankheiten. 
  • Schulen für mehr als 1 Million Kinder müssen wieder repariert bzw. aufgebaut werden. 
  • 7.800 Schulen sind zerstört oder stark beschädigt worden. 

  

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Fotostrecke: Überschwemmungen in Pakistan

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Ein Gesundheitsmitarbeiter impft einen Jungen. UNICEF und andere Partnerorganisationen stellen in Pakistan Impfstoffe gegen lebensgefährliche Infektionskrankheiten bereit - z.B. gegen Masern, Polio und Tetanus. 

Auch Babys werden bereits geimpft: Dieses hier ist erst 1 Monat alt. Auf dem Arm seiner Mutter erhält es die lebensnotwendige Spritze. 

Erst aus der Vogelperspektive sieht man die Ausmaße der Überschwemmung: Die Stadt Ghari Khairo z.B. steht fast vollständig unter Wasser.

Die jetzige Flutkatastrophe ist die schlimmste in der Geschichte Pakistans. 

Ein Mädchen steht vor einem Zeltlager für Menschen, die vor der Flut fliehen mussten. 

7.800 Schulen in Pakistan sind durch die Überschwemmungen zerstört oder geschädigt worden. Diese Kinder sitzen in einer davon - inmitten von Stühlen, Schreibtischen und anderem Zubehör. Die Schule wird vorübergehend als Notunterkunft genutzt für Flüchtlinge. 

 

 

Kinder hocken vor ihrem Zelt in einem Notlager und waschen ihr Geschirr ab. Auch für den Abwasch sollte nur sauberes Trinkwasser benutzt werden. 

Lebensmittel sind sehr knapp in den überschwemmten Gebieten Pakistans. Diese Kinder hier leben mit ihren Familien am Rande eines überfüllten Flüchtlingslagers. Ihre Mahlzeit kochen sie sich in einem Topf an einem offenen Feuer.

Ein Junge erhält eine Spritze mit einem Impfmittel in seinen Oberarm. Ein kleiner schmerzhafter Piekser, der aber sein Überleben sicherstellen kann. 

Überlebenswichtig: Sauberes Wasser! Ein Mädchen trägt zwei Eimer, gefüllt mit Wasser, zurück zu ihrem Zeltlager. 

Zwei Mädchen in einem Notlager tragen große Flaschen mit sauberem Wasser. 

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Was hat UNICEF bisher in Pakistan getan? 

  • Impfungen: Von den 2,4 Millionen Kleinkindern wurden mit UNICEF-Hilfe bereits 270.000 gegen Masern geimpft. 350.000 gegen Polio.  
  • Weitere MedikamenteMehr als 200.000 Menschen erhielten zusätzlich Vitamin A zur Stärkung ihrer Abwehrkraft. 
    Gegen den Durchfall hat UNICEF bereits 4,2 Millionen Päckchen Zucker-Salz-Mischung verteilt. 
  • Trinkwasser: Knapp 2 Millionen Menschen versorgt UNICEF mit sauberem Trinkwasser.   
  • Lebensmittel: UNICEF bringt große Mengen von Zusatznahrung in das Notstandsgebiet. So konnten bereits 375.000 Kleinkinder und 80.000 schwangere und stillende Frauen versorgt werden. 
  • Kinderschutz: UNICEF hat in den großen Auffanglagern 72 einfache Kinderschutzzentren eingerichtet. Hier werden mehr als 10.000 Kinder betreut. 
  • Bildung: UNICEF stellt für die Notschulen "Schulen in der Kiste" bereit. In den Kisten befindet sich Unterrichtsmaterial. 

UNICEF schätzt, dass für die Nothilfe in Pakistan ca. 141 Millionen US-Dollar benötigt werden. UNICEF arbeitet schon seit 1948 in Pakistan. Momentan sind im ganzen Land rund 300 UNICEF-Mitarbeiter tätig.

In Deutschland hat UNICEF bislang mehr als 4,8 Millionen Euro Spenden für die Nothilfe in Pakistan gesammelt.

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Viele weitere aktuelle Infos zu den Überschwemmungen in Pakistan findet Ihr auf der UNICEF-Homepage.

Das kannst Du tun:
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UNICEF-Nothilfe in Pakistan
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