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Panoramabild "Wasser"
Ein Brunnen für Djamila
(Kopie 1)
Ungefähr um 10 Uhr geht die 10-jährige Djamila aus dem westafrikanischen Niger das erste Mal am Morgen zum Brunnen. Acht mal täglich geht sie den Weg von ihrem Zuhause, einer Nomaden Siedlung, zum Brunnen in dem Dorf Garin Goulbi. In der Siedlung, wo sie mit ihrer Familie lebt, gibt es keine Wasserpumpe. Hier leben vor allem Hirten, die die Kühe, Schafe und Ziegen der Dorfbewohner hüten. Bis der neue UNICEF-Brunnen gebaut wurde, gab es auch in Garin Goulbi kein sauberes Trinkwasser. Es gab einen alten Brunnen, aber das Wasser konnte nicht gefahrlos getrunken werden. Djamila versteht jetzt genau den Zusammenhang zwischen Wasser und Gesundheit. Sie glaubt, dass ihr Bruder von dem Wasser aus dem alten Brunnen krank geworden und gestorben ist.
Lest hier Djamilas Geschichte (pdf)
Kode aus Äthiopien
Die sechsjährige Kode lebt im Dorf Bekajo in Äthiopien, einem der heißesten und trockensten Länder der Erde. UNICEF bohrte hier vor kurzem einen Brunnen. Begeistert erzählt das Mädchen, wie sich ihr Leben dadurch verbessert hat. „Früher musste ich die schweren Krüge immer stundenlang schleppen, weil unser Wasserloch so weit weg war. Jetzt gibt es Wasser zum Trinken und Waschen mitten auf dem Marktplatz – und es ist nicht mehr schlammig, sondern ganz sauber!“. Seit dem Brunnenbau werden die Kinder viel seltener krank. Verseuchtes Wasser ist Krankheitsüberträger Nummer eins. Noch etwas hat sich verändert: Die Klassenräume sind so gut besucht wie nie zuvor: Der Grund: Viele Mädchen haben jetzt zum ersten Mal die Möglichkeit zur Schule zu gehen, weil sie nicht mehr stundenlang Wasserholen müssen. „Bald werde ich auch eingeschult“, freut sich Kode. Noch vor kurzem hätte kaum ein Mädchen im Dorf dafür Zeit gehabt.
Die Geschichte von Hung, Vietnam
Stolz präsentiert La Thi Xun ihren fünf Monate alten Sohn Hung: Kurz vor seiner Geburt hatte ihr Dorf Ban Pha endlich Wasser-
anschluss bekommen. UNICEF hatte die Dorfbewohner bei der Planung und Umsetzung des Wasserprojekts unterstützt. Damit ist Hung das erste Baby, für das von Geburt an sauberes Wasser zur Verfügung steht. Früher gab es im Dorf für über 150 Familien nur einen einzigen, ungeschützten Brunnen. Während der heißen Sommermonate trocknete er meist aus – Hungs Mutter und die anderen Frauen mussten Wasser aus einem Bach schöpfen, der durch Exkremente und Schädlings-
bekämpfungsmittel von den Reisfeldern verseucht war.
Bei Regen liefen die Abwasserkanäle über und die Kloake überschwemmte die Wege im Dorf. Immer wieder litten die Kinder im Dorf unter Durchfall und Bauchschmerzen. Jetzt versorgt ein großer Wassertank das Dorf. Er wird von einer Quelle in den Bergen gespeist, die Wasserleitungen verlegten die Dorfbewohner selbst. „Wir sind überglücklich, jetzt endlich sauberes Wasser zu haben“, erzählt La Thi Xun. „Schon jetzt ist meine Tochter Dung viel weniger krank – und auch Hung werden eine Menge Infektionen und Schmerzen erspart bleiben.“
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UNICEF-Hilfsprojekte:
Malawi: Wasser für Schulkinder
(pdf / 157 KB)
Sudan: Sauberes Wasser und bessere Hygiene
(pdf / 60 KB)
Vietnam: Trinkwasser für Dorfkinder
(pdf / 91 KB)
UNICEF-Information
Wasser ist Leben
(pdf / 293 KB)
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Über 800 Millionen Menschen leiden unter unzureichender Trinkwasserversorgung.















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