
armut - storys
Panorama-Bild Armut
Drei Beispiele: Haiti - Äthiopien - Nepal
Kenia, 12, aus Haiti ...
... verbringt ihre Tage an einer Straßenkreuzung in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince. Die Zwölfjährige springt auf die Minibusse auf und bittet die Fahrgäste um Kleingeld. Ihre Einnahmen reichen oft nicht einmal für einen Teller Reis mit Bohnen für umgerechnet 50 Cent. „Ich bin auf der Straße, seit ich fünf bin“, erzählt das Mädchen.
Kassanow, 10, aus Äthiopien ...
... lebt in der Region Amhara im Norden. Der Zehnjährige hütet die Tiere eines Bauern aus seinem Dorf. Er passt auf, dass die fünf Kühe genügend Gras finden und nicht weglaufen. Als Jahreslohn erhält er dafür drei Säcke Korn. Kassanow geht nicht zur Schule. Im Moment freut er sich darauf, endlich sauberes Wasser zu haben. Denn UNICEF hat geholfen, in seinem Dorf Got Chineta Warkee einen Brunnen zu bohren. Bislang hat auf dem Land nur jede fünfte Familie Zugang zu sicherem Trinkwasser. Kassanows größter Wunsch ist, lernen zu dürfen.
Hum Kumari, 12, aus Nepal ...
... kommt aus dem Dorf Lekh Nath. Gemeinsam mit ihren Eltern arbeitet sie im Steinbruch: Sie füllt den Kies in Säcke. Drei bis vier Tage schuftet die Familie, um eine Wagenladung voll zu bekommen – für drei Euro. Die Familie lebt in einer Hütte am Rande des Steinbruchs. Selbst die etwa vier Euro Miete pro Monat können die Eltern nur zusammenbringen, wenn alle mithelfen. Die schönste Zeit des Tages ist für Hum Kumari frühmorgens: Dann besucht das Mädchen einen von UNICEF unterstützten Bildungskurs. Von halb sieben bis halb neun Uhr lernt sie hier lesen und schreiben.
Weitere Beispiele von Jungen und Mädchen, die mit 1 Euro pro Tag auskommen müssen, findest Du auf der UNICEF-Homepage.
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David J. Smith und Shelagh Armstrong: Wenn die Welt ein Dorf wäre... (2002)
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Christa Zeuch: Moonskater (2004)
Als er mal wieder vom Freund seiner Mutter verprügelt wird, haut Boris von zu Hause ab. Eine zeitlang schlägt er sich als Straßenkind in Berlin durch...















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